Psychosomatische Medizin

Wenn die Seele leidet, kann der Körper krank werden– und umgekehrt.

Das wichtigste Anliegen dieses fachärztlichen Gebietes ist es, seelische (psychische), körperliche (somatische) und soziale Belange des Patienten in einem ganzheitlichen Zusammenhang zu sehen. Denn anhaltende Besserung oder Heilung sind nur zu erreichen, wenn alle Aspekte in ihrem Wechselspiel in der Therapie angesprochen werden.

Welche Erkrankungen gehören zum Behandlungsspektrum?

Das Behandlungsspektrum ist breit gefächert und umfasst – um nur einige zu nennen – so unterschiedliche Krankheitsbilder wie

  • Ängste, die auf den Körper bezogen sind, ohne dass ein Organbefund vorliegt, z.B. Herzangstneurose
  • Psychosomatische Erkrankungen im engeren Sinne, z.B. Bluthochdruck, Neurodermitis 
  • Angststörungen, z.B. Panikattacken, Platzangst
  • Depressionen
  • Psychosomatische Reaktionen bei Lebenskrisen,
  • Trennungs- und Verlusterlebnissen
  • Körperfunktionsstörungen z.B. Tinnitus, Schlafstörungen
  • Burnout-Syndrom
  • Belastungsreaktionen nach Traumatisierung
  • und schweren körperlichen Erkrankungen.

So können mit psychotherapeutischen Methoden nicht nur Beschwerden des seelischen Befindens gelindert werden, sondern auch gestörte oder als gestört empfundene Körperfunktionen von der psychischen Seite her wirksam behandelt werden.

Zusammenhänge werden erfahrbar

Der Patient erfährt in der Therapie, wie die Zusammenhänge zwischen Erleben, Verhalten, Körper und Krankheit zu verstehen sind und wie er diese auf positive Weise beeinflussen kann. Im Einzelfall sind weitere gezielte medizinische Untersuchungen und fachärztliche Mitbehandlung angezeigt.

Welche Verfahren kommen zur Anwendung?

Therapeutisch kommt in meiner Praxis die
→ tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie in ihrer breiten Konzeption zur Anwendung. Um flexibel auf die Person des Patienten und die Erfordernisse des therapeutischen Prozesses eingehen zu können, können dabei ergänzend auch Methoden und Ansätze anderer Verfahren eingesetzt werden, z.B. Focusing, Innere Achtsamkeit und Entspannungsverfahren, psychdynamisch- imaginative Traumatherapie, EMDR, verhaltenstherapeutische und systemische Elemente, Partnergespräche.

Der Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

ist Arzt und Therapeut zugleich. Aufgrund seiner breiten Ausbildung versteht er sich als Spezialist für die Diagnostik und Therapie psychischer und psychosomatischer Erkrankungen.