Partnerschaftliches Focusing

Focusing geht leichter und auf tiefere Art und Weise, wenn es jemanden gibt, der einen im Focusing-Prozess begleitet. Die achtsame Aufmerksamkeit eines zugewandten Menschen, der zuhört und das Gesagte innerlich miterlebt, ohne sofort Ratschläge und Meinungen zu äußern, hat etwas Geheimnisvolles an sich, das uns befähigt, mehr wir selbst zu sein, als wir es alleine können.

Den Lebensprozess fördern

Beim Partnerschaftlichen Focusing treffen sich zwei Personen regelmäßig, z.B. 14-tägig oder einmal im Monat, um sich gegenseitig für eine verabredete Zeit, z.B. jeweils 45 Minuten, in ihrem Erlebensprozess zu begleiten. Inhaltlich können

  • Probleme bearbeitet,
  • kreative Prozesse unterstützt,
  • Entscheidungen gefunden,
  • Konflikte geklärt und
  • der gesamte Lebensprozess gefördert werden

Ein neues Beziehungsmodell

Das Besondere am Partnerschaftlichen Focusing ist, dass sich beide Personen in ihren Rollen abwechseln und einen grundsätzlich gleichen Status haben. Dadurch entsteht eine gleichrangige und selbstverantwortliche Beziehungserfahrung jenseits der traditionellen Aufteilung zwischen (professionellem) Helfer und Hilfesuchendem, und auch jenseits intimer und freundschaftlicher Beziehungen.

Natürlich ist es dabei von Vorteil, wenn beide Personen Focusing kennen und die Grundfertigkeiten des Prozessbegleitens erlernt haben. Möchten Sie Focusing kennen lernen, empfiehlt sich die Teilnahme an Seminar I (Einstieg). → Einstieg

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Seminare II–V der Ausbildung in Focusing zu besuchen. Dort erwerben Sie das methodische Rüstzeug und alle spezifischen Fertigkeiten für das Partnerschaftliche Focusing.

→ Ausbildung in Focusing